Die Vertreterin der Ukraine in der humanitären Untergruppe der Trilateralen Kontaktgruppe Iryna Geraschtschenko hält es für angebracht, den Tagungsort von Minsk nach Astana zu verlegen.

Geraschtschenko berichtete dies auf ihrer Facebook-Seite nach der letzten Sitzung der Trilateralen Kontaktgruppe in Minsk.

"Die regelmäßige Abstimmung von Belarus bei der UN-Generalversammlung im Einklang mit der Russischen Föderation zu Resolutionen in Bezug auf die Themen Krim, Donbass und die Menschenrechte in den besetzten Gebieten widerspricht der erklärten Haltung der Neutralität von Minsk. Es ist eher eine pro-russische Position. Die Friedensgespräche sollten in ein wirklich neutrales Land verlegt werden", so Geraschtschenko.

Sie wies darauf hin, dass Kasachstans Stimme für die Resolution zur Entmilitarisierung des Asowschen Meers und des Schwarzen Meers bedeutsam und wichtig sei.

"Zum ersten Mal verzichtete Kasachstan auf seine Stimmabgabe, und dies ist eine wirklich neutrale Position. Vielleicht sollten wir den Verhandlungsort wirklich nach Astana verlegen?", so die ukrainische Vertreterin bei der Trilateralen Kontaktgruppe.

Darüber hinaus wies Geraschtschenko darauf hin, dass das letzte Treffen der Trilateralen Kontaktgruppe in diesem Jahr aufgrund der "zerstörerischen Position" der Russischen Föderation erfolglos geblieben sei.


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