Die Zusammenarbeit der Ukraine mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) und der Weltbank wird fortgesetzt.

Dies erklärte in einem Interview mit der Internetzeitung „Obozrevatel“ (obozrevatel.com) der ehemalige Finanzminister der Ukraine und gleichzeitig einer der Experten des Teams des Präsidenten der Ukraine, Oleksandr Danyljuk.

„Erstens müssen wir die Zusammenarbeit (mit dem IWF) fortsetzen. Das ist wirklich notwendig, weil viele Veränderungen, die eingeleitet wurden, nicht umgesetzt worden sind. Die Wirtschaft wächst bereits einige Quartale nacheinander, aber wir verstehen, dass die Situation immer noch instabil ist. Ernsthafte Veränderungen auf den Außenmärkten werden sofort spürbar... Deshalb wird die Zusammenarbeit mit dem IWF fortgesetzt werden. Die gleiche Situation besteht mit der Weltbank und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Das sind unsere Partner, sie werden uns immer unterstützen, wenn wir auf die Veränderungen eingestellt sein werden“, betonte Danyljuk.

Danyljuk äußerte die Ansicht, dass die internationalen Finanzinstitutionen die Ukraine unterstützen weiter sollen, weil der Staat „eine finanzielle Notwendigkeit“ habe.

Er stellte auch fest, dass der IWF die Rückkehr der strafrechtlichen Verantwortung für die illegale Bereicherung in der Gesetzgebung erwartet.

„Wenn die Werchowna Rada keine Maßnahmen treffen wird, dann werden alle darunter leiden. Daher ist das kein einfacher Prozess. Und hier muss man eine gemeinsame Lösung mit dem Parlament und der Regierung finden…“, betonte der ex-Minister.


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