Am 22. März registrierte die ukrainische Luftwaffe provozierende Aktionen seitens der russischen Luftwaffe, dies war der zweite derartige Vorfall im März dieses Jahres.

"Die Kampfflugzeuge des Aggressorstaates starteten von den Flugplätzen Shaykowka, Krymsk und Belbek [von der Krim] und näherten sich so nahe wie möglich der Staatsgrenze der Ukraine, der Grenzlinie zwischen dem ukrainischen Festland und der Krim, 40 km von der Küste entfernt von der Seite des Schwarzen Meeres, bevor sie weiter entlang der Küste von Rumänien, Bulgarien und der Türkei flogen. Desweiteren flog eine Gruppe von Fernstrategiebombern mit voller Munition, begleitet von einem Paar von SU-30-Kampfflugzeugen, in den Luftraum der Krim, des Schwarzen Meeres und das Asowschen Meeres, die [russischen] Kampfverbände sollten so geplante fiktive Kampfmissionen ausüben", berichtete die ukrainische Luftwaffe auf Facebook.

"Nachdem wir die Bedrohung durch das Aggressorland erkannt hatten, wurden alle eingesetzten Luftverteidigungstruppen und - kräfte in Alarmbereitschaft versetzt, um im Falle eines Angriffs durch die russische Luftwaffe, Widerstand zu leisten. Die Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte ist weiterhin rund um die Uhr einsatzbereit", so das Kommandozentrum der ukrainischen Luftwaffe.