Die Nationalbank der Ukraine (NBU) erwartet laut dem Inflationsbericht der Bank ein neues Programm des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Jahr 2020.

Die NBU teilte mit, dass in der Zeit von 2018 bis 2020, unter der allmählichen Verbesserung des Investitionsklimas, erwartet wird, dass der Zufluss von Fremdkapital in den privaten Sektor wieder aufgenommen wird und die ausländischen Direktinvestitionen allmählich zunehmen. In der Zwischenzeit wird die Ukraine durch die Platzierung von Eurobonds einen Teil ihrer Auslandsschulden refinanzieren können, deren Höhepunkt in den Jahren 2019-2020 erwartet wird.

Infolgedessen wird der Überschuss der konsolidierten Zahlungsbilanz 2018 zusammen mit der IWF-Finanzierung der Ukraine ermöglichen, 21,6 Milliarden US-Dollar in den internationalen Reserven anzusammeln. Die Reserven werden wegen der Notwendigkeit, Schulden zu bedienen, im weiteren Verlauf allerdings etwas sinken.

"Der wichtigste Vorschlag der Prognose ist die Zusammenarbeit mit dem IWF im Rahmen des EFF-Programms im Jahr 2018 und die Unterzeichnung eines neuen Programms im Jahr 2020". Dies würde der Ukraine in absehbarer Zeit den Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten garantieren.