Kiew wird einer ungarischen Autonomie in der Ukraine nicht zustimmen, so die Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, Hanna Hopko.

Hopko kommentierte die Aussage des ungarischen Botschafters, dass "an einer Autonomie nichts Schlechtes" sei, es "sei gar ein akzeptables Modell in der EU".

"Obwohl die Abgeordneten und ich dem ungarischen Botschafter in der Ukraine, es immer wieder deutlich erklärt haben, sage ich es nochmals, es wird in der Region-Transkarpatien keine ungarische Autonomie geben", sagte die Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten.

Ungarn müsse die Verfassung der Ukraine und ihre territoriale Integrität und Souveränität respektieren, betonte Hopko. Sie forderte Ungarn zudem auf, nicht mehr nach Gründen zu suchen, um die europäischen und euro-atlantischen Bemühungen der Ukraine zu blockieren, um Moskau zu gefallen.

"Liebe ungarische Nachbarn: haben Sie wirklich die sowjetischen Panzer in den Budapester Straßen von 1956 vergessen? Heute bedroht die hybride Aggression des Kreml nicht nur die Ukraine, sondern auch Mittel- und Osteuropa, den ganzen Kontinent. Solche Aussagen [über die Autonomie] entweder bewusst oder unbewusst, sind auf einer Linie mit dem Kreml-Aggressor", so die Abgeordnete.

Das Außenministerium teilt Hopkos Meinung

"Leider versteht der Herr Botschafter [Ungarns] keine klaren, wiederholten und sehr offiziellen Erklärungen, dass es in der Region Transkarpatien standardmäßig keine Autonomie geben kann. Unsere konstruktiven Vorschläge zum Bildungsrecht bleiben unbeantwortet. Parallele Realität ...", teilte der stellvertretende Außenminister der Ukraine Wasyl Bodnar, auf Facebook mit.