Der US-Sondergesandte für die Ukraine Kurt Volker hat Russland aufgefordert, die ukrainischen Matrosen, die in der Straße von Kertsch festgenommen worden waren, unverzüglich freizulassen.

Dies teilt die Botschaft der Ukraine in den USA auf Facebook mit.

"Die USA werden die Verhandlungen mit Russland nicht weiterführen, bis die russische Regierung die ukrainischen Matrosen freilässt", sagte Volker.

Volker machte auch deutlich, dass die USA über Beweise des Angriffs durch Russland auf die ukrainischen Schiffe Bescheid wissen.

Volker warnte außerdem den Kreml, dass die USA die Möglichkeit zur Verstärkung der Sanktionen gegen Russland wegen dessen Handlungen in der Straße von Kertsch prüfen.

Wie berichtet beschlagnahmten die Sicherheitskräfte Russlands drei ukrainische Marineschiffe, die vorerst blockiert und dann in der Meerenge von Kertsch durch Russland beschossen wurden. Laut den operativen Angaben wurden die Artillerieschnellboote "Berdjansk" und "Nikopol" durch das Feuer des Gegners geschädigt und gestoppt. Der Kleinschlepper "Jany Kapu" wurde auch zum Stopp gezwungen. 24 Matrosen wurden festgenommen, drei von ihnen erlitten Verletzungen.

Das unter der Kontrolle Russlands stehende "Gericht" auf der besetzten Krim verhaftete alle ukrainischen Matrosen. Sie wurden der illegalen Überquerung der russischen Grenze beschuldigt.

Anschließend waren die gefangenen Matrosen von der Krim in die Moskauer Untersuchungsgefängnisse Lefortowo und „Matrosskaya Tishina“ verlegt worden.


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