Der ehemalige „Minister für Agrarpolitik und Nahrungsmittel“ der „Volksrepublik Donezk“ ist aus den besetzen Gebieten geflohen und arbeitet mit dem Inlandsgeheimdienst der Ukraine (SBU) zusammen.

Wie der Inlandsgeheimdienst auf Facebook mitteilte, wurde dank einer erfolgreichen Operation der Abteilung für Spionageabwehr ein weiteres „Regierungsmitglied“ aus den „Volksrepubliken“ geholt. Es gehe um den früheren „Agrarminister“ in Donezk. Er sei „unbequem“ sowohl für die Terroristen als auch für ihre Vorgesetzten im Kreml geworden. Nach einer kriminellen Neuverteilung der Einflusssphären, angeregt vom Tode Sachartschenkos, sei ihm „Machtmissbrauch“, Unterschlagung des Vermögens in besonders hohem Umfang vorgeworfen worden. Er sei auch zeitweilig inhaftiert gewesen.

Nach Angaben des SBU arbeitet der Ex-„Agrarminister“ aktiv mit den Ermittlern zusammen und berichtet über Verbrechen des Kremls in der Ukraine, wie auch bereits sein ehemaliger „Amtskollege“, „der geschäftsführende Minister für Kultur und Tourismus“ der selbsternannten „Volksrepublik Donezk“.


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