Laut dem weißrussischen Außenminister, Wladimir Makei, sei das Land dazu bereit, Friedenstruppen in den Donbass zu senden, um die Situation in der Region zu kontrollieren.

Dies vermeldete die Agentur "Izvestia".

"Eine weitere Möglichkeit, den Konfliktparteien zu helfen, könnte die Stationierung von Friedenstruppen im Donbass sein, natürlich auch weißrussische. Unser Präsident [Lukaschenko] hatte bereits im Jahr 2014 darüber gesprochen und wir bleiben dabei", sagte Makei.

Makei merkte an, dass aus weißrussischer Sicht "bei internationalen Beziehungen kein Platz für Sanktionen besteht".

"Da Weißrussland unter den heutigen Umständen weiterhin Beziehungen zu Russland und dem Westen weiterentwickelt, hören wir oft Fragen wie: "Auf welcher Seite stehst du - mit ihnen oder mit uns?". Auf diese Weise werden wir oftmals zu einer für uns inakzeptablen Wahl gedrängt. Schließlich ist es nicht verwunderlich, dass wir Partner unserer beiden östlichen und westlichen Partner sein wollen", sagte der Minister.

Zuletzt baute Weißrussland seine militärische Kooperation mit Russland erheblich aus. Ein ukrainischer Teenager wurde vom russischen Geheimdienst, in Weißrussland, unter mutmaßlicher Beteiligung weißrussischer Kräfte entführt.