Eine weitere Delegation aus Deutschland wird voraussichtlich die annektierte Krim besuchen. Dabei soll es sich um Vertreter der Parteien "die Linke" und "Alternative für Deutschland" handeln. Dies wird von "RIA Novosti" [deutscher Ableger ist "Sputnik"] unter Berufung auf den stellvertretenden "Vorsitzenden des Parlamentarischen Komitees der Krim", für interethnische Beziehungen Yuri Gempel berichtet.

Laut Gempel wird die Delegation beim sogenannten "Internationalen Wirtschaftsforum" in Jalta teilnehmen, das vom 19. bis 21. April stattfinden wird. Weitere 4 Personen werden aus Norwegen erwartet. Die Delegation wird etwa 20 Personen umfassen.

Bereits im April 2016 bezahlte der russische Fonds eine Reise auf die annektierte Krim, für deutsche Politiker von der rechtspopulistischen Partei "Alternative für Deutschland", darunter Marcus Pretzell. Damals nahmen die umstrittenen Politiker ebenfalls am "Wirtschaftsforum Jalta" teil.

Im Juni 2017 bezeichnete der deutsche Politiker Alexander Gauland, der die Wahlliste der rechtspopulistischen "Alternative für Deutschland" angeführt hatte, die Krim als "ein ur-russisches Territorium".

Im August 2017 wurde bekannt, dass mehrere Funktionäre der rechtspopulistischen Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) im Verdacht stehen, eng mit dem mutmaßlichen russischen Agenten, Mateusz Piskorsky zusammenzuarbeiten.

Bereits im Februar diesen Jahres, besuchte eine Delegation der AfD aus drei regionalen Parlamenten die von Russland besetzte Krim unter Verletzung der ukrainischen Gesetze.